Kirche in Rochsburg

WISSENSWERTES ZUR KIRCHE ROCHSBURG

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Die Rochsburger Kirche ist eine alte romanische Anlage, wohl aus dem Ende des 12. Jahrhunderts. 1190 tritt in einer noch erhaltenen, heute im Staatsarchiv Dresden befindlichen Kaufurkunde der Name Günther von Rochsburg erstmalig auf. Er dürfte als damaliger Grundherr wesentlich an der Erbauung der Kirche beteiligt gewesen sein.

Das Schiff der Kirche ist in seiner heutigen Form einige Jahrhunderte jünger, der spitze Dachreiter ist gotisch. Im Innern der Kirche ist das Grabdenkmal (Kenotaph=Leergrab) des Grafen Wolf von Schönburg und seiner Gemahlin Anna Schenk von Landsberg aus dem Ende des 16. Jahrhunderts beachtenswert.

Das Kruzifix und die Madonna (Maria) in der Ecke beim Kanzelaufgang, spätgotische Holzschnitzereien, sind wahrscheinlich Reste des alten Altars. Die Kanzel ist vielleicht aus dem Anfang des 17. Jahrhunderts. Die Orgel von 1930 wurde von der Rochlitzer Orgelbaufirma Schmeißer gebaut.

Die Kirche besitzt zwei schöne alte Kelche aus dem Mittelalter, sogenannte Marienkelche, die noch jetzt der Gemeinde bei der Feier des heiligen Abendmahls dienen.